„Let’s Burlesque!“: Grandiose Theater-Revue mit Live-Musik, Artistik, Tanz und Erotik als Zeitreise in die 20er/30er Jahre
Samstag, 22. Oktober 2016 um 20:00 Uhr

Nostalgische Lieder, klasse Kostüme, faszinierende Artistik, anmutige Tanzeinlagen, exzentrischer Humor, angedeuteter Striptease – mit diesem furiosen, stilvollen Mix verführt die kurzweilige, internationale Revue „Let’s Burlesque!“. Atmosphäre ist Trumpf bei dem rauschenden Fest sinnlich-sündiger Lebensfreude, das die 20er/30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hautnah wieder aufstehen lässt. Auf der Bühne: Evi & das Tier aus Berlin, welche als DIE Botschafter des Burlesque-Entertainments gelten. Außerdem: The Glanz als Band. Ihr authentisches, unvergessliches Unterhaltungsspektakel voller Frivolität und Fantasie ist die moderne Wiedergeburt der kunstvoll-lasterhaften Shows aus den „Roaring Twenties“ -  flotter als Varieté, bunter als Kabarett, süffiger als Musiktheater, aber vor allem im Unterschied zu anderen Produktionen des Genres einhundertprozentig live! Besucher und Kritiker sind begeistert. "Schlichtweg grandios!", urteilte die Frankfurter Neue Presse und Zitty (Berlin) fiel folgendes Detail auf: „Sie haben Glamour im kleinen Finger." Karten zum zweistündigen, aufreizend knisternden „Let’s Burlesque“-Abend, der Frauen wie Männer anspricht, kosten im Vorverkauf zwischen 30 und 50 Euro (zzgl. Gebühren).


Audimax der Uni Hildesheim
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim

Einlass: 19.00

Tickets kaufen





 
Heinz Strunk
Sonntag, 27. November 2016 um 19:00 Uhr

"Der Goldene Handschuh"

Dieser phantastisch düstere, grell komische und unendlich traurige Roman ist der erste des Autors, der ohne autobiographische Züge auskommt. Ein Strunkbuch ist es trotzdem ganz und gar. Sein schrecklicher Held heißt Fritz Honka – für in den siebziger Jahren aufgewachsene Deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der untersten Unterschicht, der 1976 in einem spektakulären Prozess schaurige Berühmtheit erlangte. Honka, ein Würstchen, wie es im Buche steht, geistig und körperlich gezeichnet durch eine grausame Jugend voller Missbrauch und Gewalt, nahm seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe „Zum Goldenen Handschuh“ mit.
Strunks Roman taucht tief ein in die infernalische Nachtwelt von Kiez, Kneipe, Abbruchquartier, deren Bewohnern das mitleidlose Leben alles Menschliche zu rauben droht. Mit erzählerischem Furor, historischer Genauigkeit und ungeheurem Mitgefühl zeichnet er das Bild einer Welt, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch alle seine unglücklichen Opfer. Immer wieder unternimmt der Roman indes Ausflüge in die oberen Etagen der Gesellschaft, zu den Angehörigen einer hanseatischen Reederdynastie mit Sitz in den Elbvororten, wo das Geld wohnt, die Menschlichkeit aber auch nicht unbedingt. Am Ende treffen sich Arm und Reich in der Vierundzwanzigstundenkaschemme am Hamburger Berg, zwischen Alkohol, Sex, Elend und Verbrechen: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Wunsch nach Glück.

Der Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Sein Buch «Fleisch ist mein Gemüse» verkaufte sich fast 500.000-mal. Es ist Vorlage eines preisgekrönten Hörspiels, eines Theaterstücks und eines Kinofilms. Auch die darauf folgenden Bücher des Autors wurden zu Bestsellern.


Audimax der Uni Hildesheim
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim

Einlass: 18.00

Tickets kaufen


Heinz Strunk - Ger Goldene HandschuhHeinz Strunk
Der Goldene Handschuh


Originalausgabe
ca. 256 Seiten
€ 19,95 (D)/ € 20,60 (AT)
ISBN: 978-3-498-06436-5

Auch als E-Book erhältlich:
ISBN: 978-3-644-05081-5

Erstverkaufstag: 26. Februar 2016




 
Torsten Sträter - Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben
Samstag, 10. Dezember 2016 um 20:00 Uhr

Sträter liest so, wie Bruce Willis aussieht“ WDR

Torsten Sträter hat einige Preise gewonnen, unter anderem das renommierte Scharfrichterbeil (Stahl, scharf, schwer, Passau), den Publikumspreis des Prix Pantheon (Kupfer, schwer, schön, Bonn) und Bester Papa der Welt (Schlüsselanhänger, großartig, Kunststoff, Sohn).[nbsp]
Er liest seine Geschichten vor und erzählt dazwischen seltsames Zeug. Reichlich davon.
Was immer er tut, ist von einer gewissen Ruhe geprägt. Hysterie ist ihm fremd. Sträter erzählt sicherheitshalber auch nur von Dingen, von denen er etwas versteht, also zum Beispiel:
Die Einsamkeit, die einen umweht, wenn man sich in der gesamten Republik über die eigene Familie lustig macht, tote Hunde, triviale Literatur, die Kindheit im Ruhrgebiet (dauert an), Diäten, soziale Befindlichkeiten, Fleischwurst-Beschaffungsmaßnahmen, der ganze Kladderadatsch.

Dabei erhebt sich Torsten Sträter niemals über sein Publikum. Das ist die emotionale Reife des Endvierzigers. Außerdem weiß er genau, wer ihm die Playstation 4 finanziert. Seine „Kundschaft“ ist mit ihm gewachsen, aber ohne den üblichen Verlust an Augenhöhe, und so lautet die ständige oberste Direktive: zusammen Spaß haben.

Aber:
Darf man einfach so vorlesen? Man muss sogar. Etwas vorgelesen zu bekommen, lässt uns seit unserer Kindheit innehalten und entspannen. Oder, wie in Sträters Fall, an den Schädel fassen und kaputtlachen. Beides ist völlig in Ordnung. I
st das Kabarett oder Comedy? Wen juckt das? Nennen Sie es „tiefenentspannte Neurosendeutungslasagne“, wenn Sie Lust haben. Lachen werden Sie trotzdem.

Denn:
„Lachen reinigt die Zähne.“
Sprichwort aus Tahiti
„Funktioniert nicht bei gebrannten Mandeln.“
Torsten Sträter

"Unbestrittener Star des ersten Teils war Torsten Sträter, ein Poetry-Slammer der Spitzenklasse. Einer seiner Gags: „Ich dachte lange, im Buch »Homo faber« geht
es um schwule Bleistifte.“ Express zur Eröffungsveranstaltung des Köln Comedy Festivals, Christof Ernst


Audimax der Uni Hildesheim
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim


Einlass: 19.00 Uhr


Tickets kaufen






Lindenhalle
Halberstädter Str. 1
38300 Wolfenbüttel
 
« StartZurück12WeiterEnde »

Seite 1 von 2